Film
Horly
Der Reiz des Films liegt in der Umkehrung der üblichen Voraussetzungen. In der Filmaufnahme in "Horly" ist die Leinwand ein Durchblick auf eine Realszene vor einem künstlichen Kinopublikum. Vorgeführt wird der "durch das Kino" aufgenommene ("projizierte") Film im Realkino mit seinen lebendigen, reagierenden Besuchern auf einer Tiefe vortäuschenden illusionären Leinwand. Der relativ einfache Vorbau des Kinos vor dem Objektiv, über dessen tatsächliche Größe viele Zuschauer erst gegen Ende des Films überrascht sein mögen, verweist auf die geschichtlichen Anfänge des Films, die auch in dem Guckkastentheater, der "Peepshow" des 18. Jahrhunderts (welches inzwischen einen Bedeutungswandel erfahren hat) liegen.
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Besetzung
Details
- Erstveröffentlichung
- 01. Januar 1979
- Laufzeit
- 8 Min.
- Regie
- Werner Nekes
- Originalsprache
- Deutsch
- Sprachfassungen
- No Language
- Produktionsländer
- Deutschland
- Status
- Released