Schauspiel
Alfred Kleinheinz
Alfred Kleinheinz (* 2. Juni 1950 in Innsbruck; † 20. Juli 2018) war ein österreichischer Schauspieler. Er war ab 1993 festes Ensemblemitglied am Residenztheater München. Alfred Kleinheinz arbeitete zunächst als Stuckateur. Mit 24 Jahren begann er parallel dazu Laientheater zu spielen. 1988 begleitete er eine Kollegin zu einem Vorsprechen nach Wien, wobei schließlich er selbst ausgewählt wurde. 1989 debütierte er am Niedersächsischen Staatstheater Hannover unter der Regie von Thomas Reichert im Drama Die Möwe von Anton Tschechow in der Rolle des Lehrers Medvedenko. 1993 wechselte Kleinheinz gemeinsam mit Intendant Eberhard Witt an das Münchner Residenztheater, wo er bis zu seinem Tod Ensemblemitglied blieb. Dort debütierte er erneut unter der Regie von Thomas Reichert als Dr. Relling in Die Wildente von Henrik Ibsen. Seine letzte Rolle war die des Karl Valentin in Playing :: Karlstadt unter der Regie von Bernhard Mikeska. Zu seinen weiteren Rollen am Residenztheater gehörten unter anderem Gawrila und Piotr in Iwanow, Hans Günther in Der Schweinestall, Bruder Tuck in Robin Hood, l’abbé Bournisien in Madame Bovary sowie Ferapont in Drei Schwestern. Im Sommer war Kleinheinz regelmäßig bei den Tiroler Volksschauspielen zu sehen, zuletzt 2017 in der Titelrolle von Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben. Alfred Kleinheinz starb im Juli 2018 im Alter von 68 Jahren.
Steckbrief
- Geboren
- 02. Juni 1950
- Gestorben
- 20. Juli 2018 (mit 68 Jahren)
- Geburtsort
- Innsbruck, Austria
- Geschlecht
- weiblich
- Bekannt für
- Schauspiel
Als Darsteller (7)

Im Winter ein Jahr
2008 · Film
Sie ist meine Mutter
2007 · Film

Nighthawks
2000 · Film

Die Verbrechen des Professor Capellari
1998 · Serie
Landgang für Ringo
1996 · Film
Schattenboxer
1992 · Film