
Schauspiel
Deborah Kerr
Deborah Jane Kerr-Trimmer, CBE, (* 30. September 1921 in Helensburgh, Schottland; † 16. Oktober 2007 in Suffolk, England) war eine britische Schauspielerin. In den 1950er Jahren zählte sie zu den erfolgreichsten Darstellerinnen in Hollywood. Im Jahr 1947 gelang ihr mit der Rolle einer unerfahrenen Nonne in Die schwarze Narzisse der Durchbruch als Schauspielerin, worauf sie einen Vertrag bei MGM erhielt. Ihr Hollywood-Debüt gab sie anschließend neben Clark Gable in dem Film Der Windhund und die Lady. In der Romanze If Winter Comes spielte sie an der Seite von Walter Pidgeon, dem langjährigen Leinwandpartner von Garson. Kurz darauf trat sie als alkoholkranke Ehefrau von Spencer Tracy in Edward, mein Sohn, der ihr 1950 die erste von sechs Oscar-Nominierungen einbrachte. Oft war sie an der Seite von Stewart Granger zu sehen, mit dem sie u. a. 1950 in dem Abenteuerfilm König Salomons Diamanten auf Expedition in den Dschungel ging. An der Seite von Robert Taylor verkörperte sie 1951 die junge Christin Lygia in Mervyn LeRoys Monumentalfilm Quo Vadis?. 1953 spielte Kerr in dem Historienfilm Die Thronfolgerin eine kleine Nebenrolle neben Jean Simmons, die seit ihrem Mitwirken in Die schwarze Narzisse ebenfalls zum Star in Hollywood aufgestiegen war. Im selben Jahr gelang Kerr ein erfolgreicher Imagewechsel: Nachdem Joan Crawford sich aufgrund von Unstimmigkeiten aus Fred Zinnemanns Verdammt in alle Ewigkeit zurückgezogen hatte, übernahm Kerr die Rolle der Karen Holmes, einer leidenschaftlichen Offiziersgattin und Ehebrecherin, an der Seite von Burt Lancaster. Robert Mitchum, mit dem die Schauspielerin zusammen drei Filme drehte, darunter Der Seemann und die Nonne (1956), bezeichnete die Chemie zwischen ihnen als derart gut, dass man ihre gemeinsamen Szenen an getrennten Orten hätte drehen können und das zusammengeschnittene Ergebnis dennoch eine perfekte Übereinstimmung ergeben hätte. 1956 übernahm Kerr als Anna Leonowens die weibliche Hauptrolle an der Seite von Yul Brynner in der Musical-Verfilmung Der König und ich. Eine ihrer (aufgrund zahlreicher Wiederholungen im Fernsehen) bekanntesten Rollen spielte sie ein Jahr später neben Cary Grant in Die große Liebe meines Lebens, einem Remake des Films Ruhelose Liebe, in dem Irene Dunne und Charles Boyer 1939 die Hauptrollen gespielt hatten. Als ihre größte Herausforderung bezeichnete Kerr ihre Rolle als unterdrückte junge Frau in der Terence Rattigan-Verfilmung Getrennt von Tisch und Bett aus dem Jahr 1958. Ihr Filmpartner David Niven gewann für seine Rolle einen Oscar. In der James-Bond-Parodie Casino Royale (1967) spielte sie erneut neben Niven sowie einer Reihe von Weltstars die mörderische Ehefrau des britischen Geheimdienstchefs „M“ (John Huston). Elia Kazans Das Arrangement war 1969 Kerrs letzter Hollywoodfilm. Danach wirkte sie bis 1985 in britischen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter die Neuverfilmung des Billy-Wilder-Klassikers Zeugin der Anklage (1957), und trat regelmäßig am Broadway und am Londoner West End auf.
Steckbrief
- Geboren
- 30. September 1921
- Gestorben
- 16. Oktober 2007 (mit 86 Jahren)
- Geburtsort
- Helensburgh, Scotland, UK
- Geschlecht
- weiblich
- Bekannt für
- Schauspiel
- Auch bekannt als
- 데보라 커, Дебора Керр, دبورا کار
Als Darsteller (84)


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Der Seemann und die Nonne
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