
Miniserie
2 Folgen · 23. Oktober 2003
Frühjahr 1974. Bundeskanzler Willy Brandt ist im Sonderzug auf Wahlreise durch Norddeutschland. Begleitet wird der Kanzler von Journalisten und Journalistinnen, seinen Leibwächtern und seinem Partei-Referenten Günter Guillaume, der auf solchen Reisen den Kontakt zur Regierungszentrale hält. Guillaume ist Brandts „Mädchen für alles“. Dabei steht er seit einem knappen Jahr unter dem Verdacht Stasiagent zu sein und der Kanzler weiß das.
Folgen

Folge 1
Die Falle
23. Oktober 2003 · 1 Std. 30 Min.
Frühjahr 1974. Bundeskanzler Willy Brandt ist im Sonderzug auf Wahlreise durch Norddeutschland. Begleitet wird der Kanzler von Journalisten und Journalistinnen, seinen Leibwächtern und seinem Partei-Referenten Günter Guillaume, der auf solchen Reisen den Kontakt zur Regierungszentrale hält. Guillaume ist Brandts „Mädchen für alles“. Dabei steht er seit einem knappen Jahr unter dem Verdacht, Stasi-Agent zu sein, und der Kanzler weiß das. Brandt ist dem Rat des obersten Verfassungsschützers Nollau und des politisch verantwortlichen Innenministers Genscher gefolgt, nichts an den Zuständigkeiten des Verdächtigen zu verändern und den Arglosen zu spielen, bis man ausreichende Beweise beisammen habe.

Folge 2
Vier Tage im Mai
24. Oktober 2003 · 1 Std. 30 Min.
Der Kanzler weiß inzwischen Bescheid über das „Gespinst von blühender Fantasie und Halbwahrheiten“, das sich um ihn zusammenzieht. Seine Stimmungen schwanken. Dunkle Ahnungen, Depressionen, sogar Selbstmordgedanken wechseln abrupt mit Zuversicht und Kampfeswillen. Kann er mit einer Kabinettsumbildung zum Angriff übergehen? Genscher wird nicht freiwillig gehen, und Brandt kann ihn nicht zwingen, denn das würde das Regierungsbündnis mit der FDP gefährden. Im Amt des Vizekanzlers und FDP-Vorsitzenden ist Genscher designierter Nachfolger von Walter Scheel, der fest entschlossen ist, sich schon in wenigen Wochen zum Bundespräsidenten wählen zu lassen.