
Folgen
Folge 1
Die tödlich lebendige Vergangenheit
29. Dezember 2024 · 48 Min.
Als Chefredakteur und Leiter von „Spiegel-TV“ dokumentierte Stefan Aust Deutschlands Wandel nach der Wiedervereinigung. Er begleitete den Hauptstadtumzug nach Berlin, wo NS-Bauten, SED-Staatsgebäude und kaiserliche Prachtbauten umgestaltet oder abgerissen wurden. Außerdem berichtete Aust über die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen und widmete sich intensiv dem aufkeimenden Rechtsextremismus in Ostdeutschland.
Folge 2
Folge 12
29. Dezember 2024 · 48 Min.
1995 wird Stefan Aust Chefredakteur des „Spiegel“. Er tauscht die kleine TV-Redaktion gegen ein streng hierarchisches Unternehmen. Bald kommen alte Bekannte an die Macht: Schröder, Schily und weitere. Der „Spiegel“ bleibt kritisch, ob bei Kohl oder der neuen rot-grünen Regierung. Aust wahrt journalistische Neutralität und hinterfragt den grünen Zeitgeist und die Energiewende. Die Estonia-Katastrophe mahnt ihn bis heute zur Wichtigkeit akribischer Recherche.
Folge 3
Die Falle 9/11
29. Dezember 2024 · 44 Min.
Die Anschläge vom 11. September 2001 erschütterten die Welt und prägten Stefan Austs Zeit als „Spiegel“-Chefredakteur. Deutschland erklärte seine Solidarität mit den USA und beteiligte sich am Afghanistan-Einsatz. Der Krieg gegen den Terror führte zu fragwürdigen Methoden wie Geheimgefängnissen und Folter. Aust analysierte mit US-Regierungsmitgliedern die Folgen des 11. September und hinterfragte, ob die USA in eine Falle geraten waren.
Folge 4
Rauhe Zeiten
29. Dezember 2024 · 44 Min.
Ein Jahr nach 9/11 bröckelte Schröders Solidarität mit den USA. Er lehnte eine Beteiligung am Irakkrieg ab, was ihm den Wahlsieg bescherte. Die USA zogen dennoch mit britischer Unterstützung in den Krieg. Stefan Aust und sein „Spiegel“-Team berichteten intensiv über die „Supermacht im Sand“. 2002 veränderte der Tod von Gründer Rudolf Augstein den „Spiegel“ grundlegend.
Folge 5
Europa an der Grenze
29. Dezember 2024 · 51 Min.
Im Herbst 2015 strömten viele Flüchtlinge nach Europa, und Angela Merkel erklärte, es gebe keine Obergrenze für Asyl. Stefan Aust, inzwischen WELT-Herausgeber, schickte Teams an die Außengrenzen Europas, um Überforderung, Chaos und Hilfe vor Ort zu dokumentieren. Zwei Jahre später empfing Merkel beim G20-Gipfel in Hamburg Putin, Xi und Trump - eine große Show des Multilateralismus. Gleichzeitig eskalierte die Gewalt auf Hamburgs Straßen.