Season 1
4 Folgen · 31. Dezember 2020
Folgen

Folge 1
Asche und Revolution
31. Dezember 2020 · 44 Min.
Die erste Folge zeigt den jungen Wim Wenders in den 1950er-Jahren in der Öde des zerstörten Nachkriegsdeutschlands. Karl-May-Bücher erwecken in ihm die Faszination für die amerikanische Weite und die Kunst. Nach Abschluss der Filmhochschule entstehen bald frühe Meisterwerke wie "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" (1972) und "Im Lauf der Zeit" (1976).

Folge 2
Licht und Rebellion
31. Dezember 2020 · 44 Min.
Wenders' große Faszination für Amerika schlägt sich in seinen Filmen nieder. Zuerst "Alice in den Städten" (1974), bis heute Lieblingsfilm vieler Wenders-Fans. Und schließlich "Paris, Texas" (1984), mit dem er die Goldene Palme in Cannes gewinnen wird. 2019 kehrt Wenders zurück zum mythischen Drehort "Devil's Playground" in der texanischen Wüste. Die Aufgabe des Kinos bleibt für ihn, die Frage "Wie soll man leben?" zu beantworten. Mit jedem Film aufs Neue.

Folge 3
Prügeleien und Musik
31. Dezember 2020 · 44 Min.
Die Dreharbeiten zu "Der amerikanische Freund" (1977) starten in Hamburg turbulent mit einer Prügelei zwischen Bruno Ganz und Dennis Hopper. Der melancholische Thriller entspringt dem Zeitgefühl und macht Wenders international bekannt. Dieses Gespür für Zeiten und Themen wird sich auch 20 Jahre später in dem Doku-Hit "Buena Vista Social Club" (1999) wieder beweisen. Doch bei allen Erfolgen steht der Filmemacher Wenders mehr als einmal vor der Pleite.

Folge 4
Pleiten und Bekenntnisse
31. Dezember 2020 · 44 Min.
Wim Wenders hat über 60 Filme gedreht. Wurde dreimal für einen Oscar nominiert, hat sich im 3D-Spielfilm und der Operninszenierung ausprobiert. Ein beharrlicher Künstler, geliebt, gefeiert, kritisiert und immer wieder am Rande der finanziellen Pleite. Im letzten Teil spricht Wim Wenders offen und selbstkritisch über sich, seine Karriere und das Scheitern als größtes Glück im Leben. Über seinen Glauben und über die Zukunft des Kinos und dessen Bedeutung für die Menschheit.