
Rampage
13 Folgen · 03. Oktober 2010
Red Bull Rampage ist das prestigeträchtigste, härteste und am meisten beachtete Freeride-Mountainbike-Event der Welt. Seit der Premiere im Jahr 2001 gilt dieser Einladungs-Wettkampf, der jährlich im Oktober in den unbarmherzigen Sandsteinklippen von Virgin, Utah (USA), ausgetragen wird, als der „Super Bowl“ des extremen Radsports. Es verbindet waghalsige Klippenabstürze (Big-Mountain) mit der Akrobatik des Slopestyle.
Folgen

Folge 1
Rampage 2010
03. Oktober 2010
Das Red Bull Rampage 2010 in den Wüsten-Canyons von Virgin, Utah, ging als einer der größten Meilensteine in die Geschichte des Freeride-Mountainbikens ein. Trotz stürmischen Wetters bezwang der US-Amerikaner Cameron Zink die Klippen und krönte sich zum Champion, indem er nach einem schweren Sturz im ersten Versuch schließlich den bis dahin größten 360-Drop der Sportgeschichte vom massiven künstlichen „Oakley Icon Sender“ landete. Mit dieser geschichtsträchtigen Aktion sicherte er sich neben dem Tagessieg auch den „Best Trick“-Award. Der britische Downhill-Spezialist Gee Atherton fuhr mit einer extrem schnellen und sauberen Linie auf den zweiten Platz, während der Kanadier Darren Berrecloth das Podium als Dritter komplettierte.

Folge 2
Rampage 2012
07. Oktober 2012
Das Red Bull Rampage 2012 in den Klippen von Virgin, Utah, bot Freeride-Mountainbiken auf absolutem Spitzenniveau und krönte einen neuen Champion. Der Kanadier Kurt Sorge sicherte sich mit einem extrem flüssigen, schnellen und technisch anspruchsvollen Finallauf, der gespickt war mit gewaltigen Sprüngen wie einem riesigen Backflip-Step-down, hochverdient den Sieg. Er verwies den Franzosen Antoine Bizet auf Platz zwei, der die Punkterichter mit einer spektakulären Serie von Trick-Kombinationen und mehreren Backflips beeindruckte. Der US-amerikanische Lokalmatador Logan Binggeli komplettierte das Podium als Dritter, während Top-Favorit Brandon Semenuk nach Stürzen leer ausging, sich aber dennoch den Gesamtsieg der FMB World Tour sicherte.

Folge 3
Rampage 2014
29. September 2014
Das Red Bull Rampage 2014 in den Sandsteinklippen von Virgin, Utah, bot eine der härtesten und am stärksten besetzten Ausgaben der Freeride-Geschichte. Der Spanier Andreu Lacondeguy raste mit extrem viel Speed durch eine steile, technische Linie und sicherte sich mit einem gewaltigen Backflip und der Tagesbestwertung von 95,25 Punkten hochverdient seinen ersten Rampage-Sieg. Er verwies den US-Amerikaner Cameron Zink auf Platz zwei, der mit einem spektakulären 360er-Drop von einer fast 15 Meter hohen Klippe den „Best Trick“-Award abräumte. Brandon Semenuk komplettierte das Podium als Dritter und gewann zudem die Publikumswahl sowie den FMB World Tour Gesamttitel.

Folge 4
Rampage 2015
16. Oktober 2015
Das Red Bull Rampage 2015 in Virgin, Utah, ging als eine der extremsten und umstrittensten Ausgaben der Freeride-Geschichte in die Bücher ein. Der Kanadier Kurt Sorge sicherte sich mit einem überragenden ersten Finallauf (96,50 Punkte), der von enormem Speed, technischer Finesse und einem riesigen Backflip-No-Hander geprägt war, hochverdient seinen zweiten Rampage-Titel. Er verwies den Titelverteidiger Andreu Lacondeguy hauchdünn auf den zweiten Platz, während Graham Agassiz das rein kanadisch-spanische Podium als Dritter komplettierte. Da im zweiten Durchgang starke Winde aufkamen, verzichteten die meisten Top-Fahrer auf einen weiteren Versuch, weshalb die Wertung aus der ersten Runde das Endergebnis besiegelte. Den „Best Trick“-Award sahnte der Brite Sam Reynolds für einen gigantischen Superman über das berüchtigte Canyon Gap ab.

Folge 5
Rampage 2017
27. Oktober 2017
Das Red Bull Rampage 2017 in den Wüsten-Canyons von Virgin, Utah, bot bei bestem Wetter und extrem hohem Niveau ein historisches Spektakel. Der Kanadier Kurt Sorge sicherte sich mit einem überragenden, flüssigen Finallauf voller technischer Finesse – darunter zwei gewaltige Backflips vor der massiven Kulisse – eine Wertung von 92,66 Punkten. Damit krönte er sich zum allerersten dreifachen Rampage-Champion der Geschichte. Der US-Amerikaner Cameron Zink landete mit einer extrem riskanten Linie knapp dahinter auf Platz zwei, während der erst 20-jährige lokale Rookie Ethan Nell bei seinem sensationellen Debüt das Podium als Dritter komplettierte und Rekordsieger Brandon Semenuk auf den vierten Rang verwies.

Folge 6
Rampage 2018
27. Oktober 2018
Das Red Bull Rampage 2018 auf einer völlig neuen, steileren Location in Virgin, Utah, stand ganz im Zeichen des kanadischen Superstars Brandon Semenuk. Mit einem kreativen und technisch makellosen ersten Finallauf – gespickt mit einem spektakulären Flat-Spin-360-Drop direkt aus dem Startgate – sicherte er sich eine uneinholbare Wertung von 92,33 Punkten. Damit feierte er seinen dritten Rampage-Titel und zog mit Rekordsieger Kurt Sorge gleich. Der Kanadier Brett Rheeder landete mit einer flüssigen Trick-Kombination knapp dahinter auf Platz zwei, während der Vorjahres-Dritte Tom van Steenbergen das rein kanadische Podium komplettierte und zudem für einen massiven Flat-Spin den „Best Trick“-Award abräumte.

Folge 7
Rampage 2019
25. Oktober 2019
Das Red Bull Rampage 2019 in Virgin, Utah, brachte eine historische Titelverteidigung und zementierte die Dominanz der kanadischen Freerider. Der Superstar Brandon Semenuk zauberte einen technisch extrem anspruchsvollen und kreativen ersten Finallauf in den roten Wüstensand – unter anderem mit einem Manual über einen Felsen, einem Kork-360 und einem perfekt gelandeten 360 am Ende des Kurses. Mit einer herausragenden Wertung von 92,33 Punkten feierte er seinen dritten Rampage-Titel und schloss zu Rekordsieger Kurt Sorge auf. Titelverteidiger Brett Rheeder landete hauchdünn mit 91,00 Punkten auf dem zweiten Platz, sicherte sich jedoch mit einem spektakulären Backflip-One-Footed-Can-Can den „Best Trick“-Award. Tom van Steenbergen komplettierte das rein kanadische Podium auf Platz drei.

Folge 8
Rampage 2021
15. Oktober 2021
Das Red Bull Rampage 2021 feierte in den Klippen von Virgin, Utah, das 20-jährige Jubiläum des Events mit einem historischen Rekord. Der Kanadier Brandon Semenuk schrieb Geschichte, indem er sich mit einem atemberaubenden zweiten Finallauf und einer Wertung von 89,00 Punkten als erster Fahrer überhaupt den vierten Rampage-Titel sicherte. Er bezwang seine extrem steile Linie unter anderem mit einem Flat-Spin-360 und einem spektakulären Tailwhip direkt aus dem Startgate, was ihm zusätzlich den „Best Trick“-Award einbrachte. Er verwies den dreifachen Champion Kurt Sorge knapp auf Platz zwei, während der US-Amerikaner Reed Boggs das Podium als Dritter komplettierte.

Folge 9
Rampage 2022
21. Oktober 2022
Das Red Bull Rampage 2022 in Virgin, Utah, brachte eine emotionale Wachablösung und krönte einen neuen Champion. Der Kanadier Brett Rheeder feierte nach einer langen Verletzungspause ein sensationelles Comeback und sicherte sich mit einem technisch makellosen ersten Finallauf (90,66 Punkte) seinen zweiten Rampage-Titel. Er bezwang seine extrem steile Klippen-Linie unter anderem mit einem riesigen Backflip-Drop und einem perfekten Tailwhip. Er verwies den polnischen Publikumsliebling Szymon Godziek auf Platz zwei, der die Zuschauer mit einem spektakulären Backflip über das riesige Canyon Gap begeisterte. Der vierfache Rekordsieger Brandon Semenuk komplettierte das Podium als Dritter und räumte mit einem historisch ersten gelandeten Acid Drop von einer Felsnadel den „Best Trick“-Award ab.

Folge 10
Rampage 2023
13. Oktober 2023
Das Red Bull Rampage 2023 in Virgin, Utah, brachte einen historischen Meilenstein und den emotionalen Premierensieg für den Lokalmatador Cam Zink. Der 37-jährige US-Amerikaner bezwang seine extrem steile und felsige Linie mit einer fehlerfreien Fahrt und krönte sich zum ältesten Rampage-Champion der Geschichte. Er sicherte sich den Sieg vor allem durch einen gigantischen Backflip von einem gewaltigen, fast 17 Meter hohen Kliff, was ihm neben dem Tagessieg auch den „Best Trick“-Award einbrachte. Der Kanadier Tom van Steenbergen landete nach einem sauberen und kreativen Run auf dem zweiten Platz, während der US-Amerikaner Carson Storch das Podium als Dritter komplettierte.

Folge 11
Rampage 2024
12. Oktober 2024
Das Red Bull Rampage 2024 in den Klippen von Virgin, Utah, ging mit einem einsamen Meilenstein in die Sportgeschichte ein. Der kanadische Superstar Brandon Semenuk lieferte einen spektakulären, technisch makellosen Finallauf (92,73 Punkte) ab und kürte sich zum allerersten fünffachen Rampage-Champion der Geschichte. Er verwies den Polen Szymon Godziek hauchdünn auf den zweiten Platz, während der US-Amerikaner Tyler McCaul nach 14 Jahren harter Arbeit sein erstes Rampage-Podium als Dritter feierte. Das von starken Winden beeinflusste Event bot zudem eine historische Premiere, da erstmals ein eigenes Frauen-Rennen ausgetragen wurde, das die Neuseeländerin Robin Goomes für sich entschied. Den „Best Trick“-Award der Männer sicherte sich Tom Van Steenbergen für einen spektakulären Frontflip-Drop aus enormer Höhe.

Folge 12
Rampage 2025
19. Oktober 2025
Das Red Bull Rampage 2025 in Virgin, Utah, stand ganz im Zeichen einer historischen Wachablösung und einer erfolgreichen Titelverteidigung. Bei den Männern feierte der 22-jährige kanadische Newcomer Hayden Zablotny einen sensationellen Triumph; nachdem er im ersten Durchgang noch gepatzt hatte, zauberte er im zweiten Lauf einen sensationellen, mit sieben Tricks gespickten Run in den Wüstensand. Er kürte sich damit mit herausragenden 96,00 Punkten zum ersten Rookie-Sieger seit 2008 und verwies den Belgier Thomas Genon sowie seinen Landsmann Tom Van Steenbergen auf die Plätze zwei und drei. In der Frauen-Kategorie verteidigte die Neuseeländerin Robin Goomes mit einer technisch präzisen und trickreichen Fahrt inklusive zweier Backflips erfolgreich ihre Krone vor Hannah Bergemann und Georgia Astle.

Folge 13
25 Years of Red Bull Rampage Winning Runs
10. Oktober 2026
Die 25-jährige Evolution der Red Bull Rampage Winning Runs beginnt 2001 mit Wade Simmons, dessen historischer Siegerlauf ein reiner Überlebenskampf auf naturbelassenen, extrem steilen Wüstenklippen ist. Diese Ära des puren Freeridens wird durch Kyle Strait aufgebrochen, der als Erster spektakuläre Freestyle-Tricks wie Backflips in seine Lines integriert. In der darauffolgenden Dekade transformieren Brandon Semenuk und Kurt Sorge den Wettbewerb endgültig, indem sie hochkomplexe Slopestyle-Elemente mit maximaler technischer Präzision auf selbst geschaufelten Kursen kombinieren. Das 25-jährige Jubiläum markiert den ultimativen Höhepunkt dieser Entwicklung: Semenuk zementiert mit seinem fünften Triumph den Status als Rekordsieger, während Robin Goomes beim historischen Debüt der Frauen die Grenzen des Sports endgültig neu definiert.