
Folgen

Folge 1
Geborene Helden
06. Januar 2004 · 1 Std.
Die Folge zeigt die Welt der inzwischen vier Jahre alten Kinder. Die meisten von ihnen gehen mittlerweile in Kindergärten – und somit haben sie eine der ersten und schwersten Hürden zu meistern: wie gewinnt man Freunde? Diese soziale Fähigkeit ist besonders wichtig – und in diesem Alter entscheidet sich möglicherweise, ob man später leicht Anschluss findet, oder eher ein Einzelgänger wird. Überraschenderweise können schon die Kleinsten ihren Gegenüber ziemlich schnell einschätzen: sie wissen genau, wen sie mögen, mit wem es Spaß macht zu spielen, und wen sie gerne zum Freund haben möchten. Ein Fototest in den Kindergärten liefert den eindeutigen Beweis, dass Kinder im Kindergarten oft ganz anders eingeschätzt werden als zu Hause, und sich dort auch ganz anders verhalten können. Professor Winston entdeckt dabei auch, dass Kinder mit Humor schon im Kindesalter ziemlich beliebt sein können ...

Folge 2
Die Sprache des Erfolges
13. Januar 2004 · 1 Std.
Robert Winston beobachtet wie Kinder Sprache entwickeln und verstehen lernen. Die Fähigkeit zur Kommunikation ist ein Grundpfeiler der menschlichen Zivilisation, eine der wichtigsten Kulturtechniken und meist arbeiten wir ein ganzes Leben lang daran, dass wir verstanden werden. Die Kinder verstehen bereits rund 1.500 Wörter von ca. 20.000, die ein Mensch in seinem Leben lernt. Kommunikation ist auch Körpersprache und mit einer fremden Muttersprache können wir über die Körpersprache einiges kompensieren. In einem Experiment wird getestet, ob sich die Körpersprache der Eltern auf die Kinder übertragen hat und was das für die Zukunft der Vierjährigen bedeutet. Tyrese Hakeems Mutter Marie hat große Pläne für ihn und eine große Sorge: sie leidet unter Legasthenie und damit ist die Wahrscheinlichkeit 50:50, dass ihr Kind auch unter der Lese und Rechtschreibschwäche leiden wird. Eine Computer-Tomographie bestätigt die Befürchtungen – aber welche Konsequenzen hat das tatsächlich für Tyrese?

Folge 3
Das Geheimnis des Ichs
31. Dezember 2003 · 1 Std.
Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu Glück und Erfolg im Leben. Aber wir werden damit nicht geboren, sondern wir müssen es langsam aufbauen. Ein Kind, das niemals gelobt wird, ist irgendwann demotiviert und sein Selbstvertrauen ist angeknackst. Ein Kind, das gefördert wird, und das zu hören bekommt, dass es geschickt ist und seine Sache gut macht, wird eher gesundes Selbstvertrauen entwickeln. Das gilt Zuhause ebenso wie in den Peer-Groups mit anderen Kindern. Parys Lapper bekommt von seiner Mutter alles was er braucht. Alison ist Künstlerin und von Geburt an schwer behindert, mit ihrem Sohn ist sie trotzdem ständig unterwegs. Die beiden sind in Paris, wo Alison Modell steht – und der Vierjährige wird nicht nur aus rein pragmatischen Gründen zur Eigenständigkeit erzogen, sondern wird in seinem Selbstvertrauen von seiner Mutter stark gefördert. Parys steht mit seinem starken Charakter seiner Mutter kaum nach. Aber nicht alle finden den Umgang mit dem selbstbewussten Jungen so einfach.