
Staffel 1
2 Folgen · 06. Oktober 2008
Ein Fluchtversuch über die deutsch-deutsche Grenze im August 1983 endet für die Erzieherin Katja tragisch: Ihr Bruder Matthis wird erschossen und ihr Freund Andreas kann sich nur schwer verletzt in den Westen retten. Sie selbst bleibt schwanger in der DDR zurück. Sechs Jahre später wagt Katja mit Sohn Sven die Flucht über Ungarn. Doch sie wird bei einem Unfall von ihrem Kind getrennt und ins Gefängnis Hohenschönhausen gebracht. Während sie permanent vom Stasioffizier Schäfer verhört wird und nicht weiß, was aus Sven geworden ist, beginnen in Leipzig die Montagsdemonstrationen.
Folgen

Folge 1
Teil 1
06. Oktober 2008 · 1 Std. 34 Min.
Ostberlin im August 1983. Heimlich nehmen die Erzieherin Katja Schell und ihr Freund, der Journalist Andreas Wagner, voneinander Abschied. Gemeinsam mit Katjas Bruder Matthis will Andreas, der wegen seiner regimekritischen Aktivitäten von der DDR-Staatssicherheit drangsaliert wird, bei Nacht über die Mauer nach Westberlin flüchten. Katja soll ihnen so schnell wie möglich folgen. Doch ihre Freiheitsliebe müssen die beiden Männer teuer bezahlen: Matthis stirbt im Kugelhagel der Grenzbeamten, während der ebenfalls angeschossene Andreas schwer verletzt, aber lebend die andere Seite der Mauer erreicht. Was er noch nicht weiß: Katja erwartet ein Kind von ihm… Sechs Jahre später: Im August 1989 haben sich Hunderte von Ostdeutschen in die BRD-Botschaft in Prag gerettet, wo sie auf ihre Ausreisegenehmigung hoffen.

Folge 2
Teil 2
07. Oktober 2008 · 1 Std. 28 Min.
Die Repressalien der Staatsmacht sind perfide, das bekommt auch Jules und Katjas Kollegin Mandy Knoop zu spüren, als sie im Zuge einer Polizeiaktion während einer Demonstration verhaftet, verprügelt und ihre Wohnung verwüstet wird. Als die alleinerziehende Mutter nach Hause zurückkehrt, ist ihr Kind nicht mehr da. Doch die Ausnahmesituation schweißt die Menschen in der DDR zusammen: Die verzweifelte Mandy erfährt Trost und Hilfe durch eine zuvor abweisende Nachbarin. In Jules Familie kommt es zum Bruch, als Jule sich nach einer „Zuführung“ durch die Staatsmacht am 40. Jahrestag der DDR offen auf die Seite der Demonstranten des 7. Oktober stellt. Sie verlässt im Streit mit ihrem Vater Bernd ihr Elternhaus und zieht zu Lutz Baumann, einem jungen Oppositionellen, in den sie sich verliebt hat.